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4 Jaar in Landsbergern

 
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Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45628

BerichtGeplaatst: 25 Mrt 2008 8:34    Onderwerp: 4 Jaar in Landsbergern Reageer met quote

Erster Weltkrieg

Am 1. August 1914 brach der I. Weltkrieg aus. Die Truppe wurde von den Landsbergern verabschiedet.
Alle 17jährigen Schüler der Realschule wurden zum vaterländischen Hilfsdienst in technischen und landwirtschaftlichen Betrieben herangezogen. Die Hälfte der Schüler der IV. Klasse meldete sich freiwillig zu den Waffen. Sie legten im Januar 1915 Notreifeprüfungen ab. Der Rektor der Schule leitete einen Wehrkraftverein für Schüler ab dem 13. Lebensjahr. Den 16jährigen wurde militärische Jugendausbildung angeboten.

Das Vereinslazarett Landsberg am Lech
Bereits bei Kriegsausbruch 1914 wurden in Landsberg Turnhalle, Infanterie-Kaserne und Knabenschule für Lazarettzwecke eingerichtet. Das im September 1914 errichtete Vereinslazarett trugen der Frauenverein vom Roten Kreuz Landsberg und die Heilig-Geist-Spital-Stiftung Landsberg. Die Patienten wurden durch die barmherzigen Schwestern des Spitals gepflegt. Außerdem halfen Frauen vom Roten Kreuz und Sanitäter. Die Genesungsstätte wurde vom Frauenverein unter Aufsicht des Chefarztes des hiesigen Reservelazaretts geleitet. Die hausärztliche Betreuung übernahm der Spitalarzt Dr. Brinsteiner. Nach Angaben von Dr. Brinsteiner war das Vereinslazarett geeignet für die Pflege von Leichtkranken, Leichtverwundeten und Verwundeten, die auf eine orthopädische Behandlung warteten. Im Januar 1917 schlug der Chefarzt des Reservelazaretts, Dr. Zieglwallner, die Eingliederung des Vereinslazaretts vor, was jedoch aufgrund einer Stellungnahme Dr. Brinsteiners abgelehnt wurde. Im Oktober 1917 verfügte das Sanitätsamt die Aufhebung des Vereinslazaretts, im Juni 1918 beschloss jedoch der Magistrat die Wiedereröffnung. Dazu wurden je 20 Betten im Heilig-Geist-Spital und im städtischen Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Die offizielle Auflösung des Vereinslazaretts dürfte jedoch bald nach Kriegsende (11.11.1918) erfolgt sein.

Pater Rupert Mayer im Vereinslazarett
Pater Rupert Mayer S. J. (1876-1945) war der erste Feldgeistliche, der für seine Verdienste das Eiserne Kreuz Erster Klasse erhielt. Er war am 30. Dezember 1916 in Rumänien schwer verwundet worden, so dass ihm ein Bein amputiert werden musste. Die Chronik der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz und Paul berichtet: 'Herr Pater Rupert Mayer S. J. - der berühmte Männerapostel - hat im Krieg ein Bein verloren; er kam ins hiesige Vereinslazarett und hat da eine Beinprothese erhalten. Er lag in jenem Hause, das vor 300 Jahren seine Mitbrüder als größtes deutsches Noviziat erbaut haben. Nach 9 Monaten hartem Krankenlager celebrierte Herr Pater Mayer in der Ignatius-Kapelle wieder die erste hl. Messe, während welcher er den versammelten Schwestern einen ergreifenden Vortrag gehalten hat. Sein erster Spaziergang führte ihn auch in die Gruft, unter der schönen Kirche, wo hunderte junger Jesuiten zur letzten Ruhe gebettet sind.' Im Jahre 1938 war der 'Schutzhäftling' Pater Rupert Mayer wegen seiner Predigten gegen das NS-Regime im Landsberger Gefängnis inhaftiert.


1916
Einrichtung einer Volksküche und Milchküche auf Grund der Versorgungsschwierigkeiten in der alten Kaserne am Rossmarkt. Der Kath. Frauenbund betreute während des Krieges Säuglinge und Kleinkinder von Soldatenfamilien. An der Frieseneggerstraße in der Katharinenvorstadt entstanden die ersten Kleingärten. Nahrungsmangel machte sich bemerkbar. Am 2. April Schildnagelung zur Kriegshilfe.

1917
Glocken mussten abgeliefert werden. Erpfting (heute Stadtteil von Landsberg) musste sogar das Kupferdach seiner Kirche abgeben.

1917-1918
Die Stadt druckte infolge des Kleingeldmangels Notgeldscheine, darunter einen 50-Pfennig-Schein mit dem Bild des Bayertores.

1918
Der Magistrat untersagte wegen der Ernährungslage jeden Aufenthalt von Fremden über eine Woche hinaus. Die Volksküche gab in diesem Jahr 70.000 Mittagessen aus.
Waffenstillstand am 9. November. Nach einiger Zeit kehrte das Regiment geschlossen in seine Kaserne zurück und wurde aufgelöst. Es verlor bei 1.435 Mann Gesamtverlusten 356 Gefallene. Aus der Stadt und den heute angeschlossenen Ortsteilen waren zu beklagen: aus Landsberg 180 Gefallene, aus Erpfting 15 Gefallene, aus Ellighofen 12 Gefallene, aus Reisch 8 Gefallene und aus Pitzling 8 Gefallene. Um 1930 wurde im Kasernengelände das 'Neunerdenkmal' errichtet zu Ehren der Gefallenen des 9. Artillerieregimentes.

Stadtarchiv Landsberg am Lech


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