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Wat heeft Max von Baden aan het front uitgespookt ?

 
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Auteur Bericht
Patrick Mestdag
Moderator


Geregistreerd op: 30-5-2005
Berichten: 5687
Woonplaats: De Pinte

BerichtGeplaatst: 02 Nov 2018 18:29    Onderwerp: Wat heeft Max von Baden aan het front uitgespookt ? Reageer met quote

Wat heeft Max von Baden aan het front uitgespookt ?

Kaizersturz verfilming (historisch) op ZDF gezien
Daar leerde ik dat Prinz Max von Baden




An der front nicht Man’s genug war
Dat hij …schwach und ängstlich war
….
en dat de Keizer (WilhelmII) hem op de koop toe nog heeft moeten bevorderen , ijzeren kruis inkluis ..
Hij was dus Schwul had homosexuele trekken .

Nu aan het front moet er iets gebeurd zijn die hem in diskrediet heeft gebracht , en die de Keizer door zijn bevordering heeft toegedekt …
Maar dat iets is ook later als chantage tegen hem gebruikt.

Weet iemand iets meer over
Wat Max von Baden aan het front heeft uitgespookt ?





Ik vond volgend, maar geen front info

Der schwule Totengräber des deutschen Kaiserreichs

Prinz Max von Baden war der letzte Kanzler des Kaisers. Er hätte die Monarchie retten können, aber als Homosexueller war er erpressbar und traute sich nicht, sich offen gegen Wilhelm II. zu stellen.


Großes steht an. Historiker des In- und Auslands werfen ihre ersten Hüte in den Ring. Denn nächstes Jahr wird’s ernst an der Gedenkfront. Der Erste Weltkrieg jährt sich zum einhundertsten Mal. Und während das historisch interessierte Deutschland noch damit beschäftigt ist, sich Christopher Clarks epochales Werk über die europäischen „Schlafwandler“ einzuverleiben, die 1914 in die Krise taumelten, folgt schon der nächste Streich.
Lothar Machtans Buch kommt zwar als Biografie daher. Aber zugleich handelt es sich hier um eine überaus facettenreiche Darstellung der dramatischen Endphase des Ersten Weltkriegs, die man nach der Lektüre mit anderen Augen sehen wird.
Als eine Phase, in der die deutsche Monarchie durchaus noch eine Chance besaß. Nur hätte der Mann, der dazu ausersehen war, diese Chance zu ergreifen, die Nerven behalten müssen. So kam es bekanntlich nicht. Trotzdem ist der Totengräber des Kaiserreichs eine fesselnde Figur.

Er kam um fünf nach zwölf
Max von Baden war 51 Jahre alt, als er sein Himmelfahrtskommando antrat, für das er knappe fünf Wochen Zeit bekam. Er hat seine Situation in den griffigen Satz gefasst: „Ich glaubte, fünf Minuten vor zwölf zu kommen, und bin fünf Minuten nach zwölf gerufen worden.“ Das bezog sich auf die deutsche Kapitulation, die spätestens nach der dritten Wilson-Note Ende Oktober 1918 unabweislich war und bekanntlich seit Ende September auch von der Obersten Heeresleitung angestrebt wurde.
Auch wenn wir es heute kaum noch fassen können, wie lange sich die politischen Eliten (Max einschließlich) an einen „Siegfrieden“ klammerten, auch wenn der Krieg nach den gescheiterten Offensiven an der Westfront faktisch bereits im April 1918 verloren war: Im Land der Dichter und Denker blühten weiterhin die Illusionen. Dabei galt es in den allerletzten Tagen des vierjährigen Albtraums mehr abzuwickeln als den Krieg. Es galt, aus Deutschland einen neuen Staat zu machen.
Hierfür schien – mit Ausnahme des Kaisers – fast allen politischen Entscheidungsträgern der badische Thronfolger der rechte Mann. Er hatte sich nicht im politischen Tagesgeschäft verschlissen, er kam als liberal, modern und konziliant rüber. Er besaß die Unterstützung der Sozialdemokraten. Wer, wenn nicht er, war imstande, die Parlamentarisierung des Reiches nach außen wie nach innen glaubhaft zu vertreten? Und wer, wenn nicht er, der Reichsfürst aus einem der angesehensten Häuser der Monarchie, würde nach hoffentlich für Deutschland erträglichen Friedensverhandlungen, geschickt, wie er war, den Status quo ante wiederherstellen?

Nur ein kleiner Staatsstreich
Jedoch die Ereignisse überschlugen sich. Am Schluss besaß das dynastische Modell nur noch eine Chance, wenn man Wilhelm II. preisgab. Dann hätte Max sich zum Reichsverweser ausrufen und Ebert mit seinem Vertrauenskredit in der Bevölkerung zum parlamentarischen Kanzler machen müssen. Das hätte das Einverständnis des US-Präsidenten Woodrow Wilson gefunden, an dem nun alles hing.
Und das war auch im Reich politisch durchsetzbar. Doch Max erwies sich eben nicht als Held des Übergangs. Er schaffte nur den „kleinen Staatsstreich“, wie Machtan das treffend nennt: Er veröffentlichte die Abdankung des Kaisers, noch bevor der dazu entschlossen war. Doch der „große Staatsstreich“ blieb aus. Statt sich zum Reichsverweser zu machen und einen künftigen Regenten zu benennen, wie es mit Ebert verabredet war, gab Max klein bei und verzog sich.
Warum dies so kam, vielleicht so kommen musste, das vor allem erzählt dieses Buch. Es handelt von den Befangenheiten in legitimistischen Vorurteilen bei einem Mann, der bis zum Schluss die Unterstützung, ja den Segen des obersten Bundesfürsten für sein Tun wollte. Und es handelt von einem Menschen, der sich massiv selbst im Wege stand, an Gefühlen des Ungenügens, ja der Minderwertigkeit litt. Die resultierten aus seiner Homosexualität.


Ein schwules Doppelleben
Es gehört zu den großen Verdiensten dieser einfühlsamen Lebensdarstellung, dass Lothar Machtan hier nicht um den heißen Brei herumredet. Erfreulicherweise sind nun auch in der Geschichtswissenschaft die Zeiten vorbei, in denen man aus falsch verstandener Diskretion das „Privatleben“ historischer Protagonisten beiseitelässt. Im Hinblick auf die Schwulen war dieser Grundsatz schon immer homophob – und dumm, denn Sexualität ist existenziell, ist mehr als Trieb und Bettgymnastik, zumal dann, wenn sie von der Norm abweicht.
Was Max angeht, so haben wir den interessanten Fall, dass er im Gegensatz zu seinen Generationsgenossen Harry Graf Kessler oder Thomas Mann sein Begehren ausagierte, in der Jugend mit älteren adeligen Vettern, später mit bürgerlichen Gleichaltrigen. Doch er wahrte in einem Deutschland, das sich unter der Einwirkung der aufsehenerregenden Prozesse um Oscar Wilde 1895 und Eulenburg 1907/08 immer repressiver gab, den Schein. Er, der seine dynastischen Ansprüche nur als heterosexuell lebender Mann durchsetzen zu können meinte, ließ sich zur Heirat drängen und zur Vaterschaft.
Die therapeutischen Manipulationen, die hierfür aufgeboten werden mussten und die der Autor in ihrer ganzen geradezu grotesken Rigidität zum ersten Mal rekonstruiert, zeugen von einer beispiellosen Selbstkasteiung und Bereitschaft, alles auszuprobieren, was zum so sehr ersehnten Ziele führte. Und es gelang (wenngleich nur mit Hilfe eines Fluffers, wie das in der Porno-Industrie heißt): Im Alter von 40 Jahren stand Prinz Max endlich mit einem Sohn da, der später Chef des Hauses Baden werden sollte.

Schwanengesang auf Schloss Salem
Dennoch war er seines Doppellebens wegen ständig in Gefahr, die Fassung zu verlieren. Das scheint die Kaiserin ausgenutzt zu haben, die auf dem Gipfel der Novemberkrise offenbar in einem Telefongespräch drohte, sie würde mit Informationen über Max’ Intimleben an die Öffentlichkeit gehen, wenn der Wilhelm II. zur Abdankung zwinge.
Hierauf erfolgte jener ominöse Nervenzusammenbruch des Reichskanzlers, der seine nur fünf Wochen währende Regierung buchstäblich für Tage lahmlegte. Ein Nervenzusammenbruch, in dem die politische Durchsetzungskraft wie auch der Lebensmut dieses Mannes zerschmettert wurden. Was nun noch kam, war ein zehnjähriger Schwanengesang auf Schloss Salem, mit seinem letzten Intimus an der Seite, dem Reformpädagogen Kurt Hahn als Leiter des neu gegründeten Internats.
Wenn es an dieser so breit wie dicht geschilderten Biografie ein Fragezeichen anzubringen gibt so im Hinblick auf die Gesamtbewertung: Politisch mag Max folgenschwer gescheitert sein, aber was hat er alles gemeistert, als Vermittler zwischen den Dynastien und als seines eigenen fragilen Lebensglückes Schmied. Unfassbar, dass diese faire Studie nicht die Unterstützung des Hauses Baden erhielt.

Bron
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article122489282/Der-schwule-Totengraeber-des-deutschen-Kaiserreichs.html
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BerichtGeplaatst: 02 Nov 2018 19:40    Onderwerp: Reageer met quote

Hij was blijkbaar van augustus tot oktober actief in het Generalkommando XIV. Armeekorps (volgens wikipedia).

Jan
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Patrick Mestdag
Moderator


Geregistreerd op: 30-5-2005
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Woonplaats: De Pinte

BerichtGeplaatst: 03 Nov 2018 1:07    Onderwerp: Reageer met quote

ook volgens Wiki had
hij het bevel over de
28. Kavallerie-Brigade
1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20

Hij liet in elk geval geen bijster goede indruk achter

en ik meen in de film begrepen te hebben, (Maar dat gaat soms zo snel)
dat hij zijn pistool zou hebben
leeggeschoten op een medesoldaat (Ben niet zeker)

@+
Patrick
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BerichtGeplaatst: 03 Nov 2018 8:37    Onderwerp: Reageer met quote

Patrick Mestdag @ 03 Nov 2018 1:07 schreef:
ook volgens Wiki had
hij het bevel over de
28. Kavallerie-Brigade
1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20

@+
Patrick


28. Kav.Brig. was van 1907 tot 1911 en Lb.Drag. 20 was hij à la suite (als kroonprins van Baden).
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